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Automarder:

Wie man sich schützen kann

Automarder-AbwehrmittelDa die Beißaktivität der Steinmarder in den Motorräumen zu Funktionsbeeinträchtigungen und zu erheblichen Reparaturkosten führen kann, wird nach geeigneten Schutzmaßnahmen gesucht. Zahlreiche Anti-Marder-Mittel sind bereits im Handel erhältlich:

  • Geruchsstoffe, die im Motorraum ausgebracht werden,
  • Geschmacksstoffe, die auf Kabel und Schläuche aufgetragen werden,
  • Ultraschallgeräte, die Steinmarder durch Töne fernhalten sollen,
  • Hochspannungs-Abwehrgeräte, die dem Steinmarder den Zugang zum Motorraum verwehren,
  • mechanischer Schutz gefährdeter Teile.

Die meisten dieser Produkte zeigen jedoch nicht die erwünschte Wirkung: Für Geruchsstoffe, Geschmacksstoffe und Ultraschallgeräte fehlen bislang die Nachweise ihrer Wirksamkeit. Verhindern lassen sich Marderbisse durch Hochspannungs-Abwehrgeräte und mechanische Schutzvorrichtungen.

  • Hochspannungs-Abwehrgeräte bestehen aus Elektroden, die im Motorraum verteilt werden. Wichtig ist, dass sie der Marder bei seinem Besuch auch berührt. Er bekommt dann einen leichten Schlag, erschrickt und sucht das Weite.
  • Mechanische Schutzvorrichtungen bestehen aus Wellrohr-Schutzschläuchen aus hartem Kunststoff, die man einfach über die gefährdeten Kabel streift. Sie sind im Autozubehöhrhandel erhältlich.

Schäden lassen sich auch durch einen einfachen Trick vermeiden: Man legt etwas unter den Motorraum, was dem Steinmarder unbekannt ist und seine Vorsicht weckt. Bewährt hat sich zum Beispiel ein Stück Maschendraht, dass möglichst uneben den Boden unter dem Motorraum bedeckt. Hier muss der Marder auch noch über den unbekannten Gegenstand rüberlaufen, wenn er in den Motorraum einsteigen will.


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